Das Bläserquintett Ensemble Astera gewann 2023 den Carl Nielsen International Chamber Music Competition und zählt zu den vielversprechendsten jungen Kammermusikensembles Europas.
Seit seiner Gründung im Jahr 2019 verbindet die fünf Musikerinnen und Musiker eine enge Freundschaft und eine gemeinsame Leidenschaft für die Kammermusik. Ihre künstlerische Vision ist klar umrissen: die Klang- und Farbpalette von fünf Blasinstrumenten zu einer vollkommenen Einheit zu verschmelzen – stets auf der Suche nach größtmöglicher musikalischer Ausdruckskraft.
Die umfangreichen Erfahrungen, die die Mitglieder in renommierten Orchestern im In- und Ausland gesammelt haben, verleihen ihrem Spiel klangliche Homogenität, ein unverwechselbares Timbre und ein tiefes musikalisches Einvernehmen. Das französisch-schweizerisch-deutsche Ensemble bringt frischen Wind in die internationale Klassikszene. Mit unerschöpflicher Begeisterung widmen sich die Künstlerinnen und Künstler ausdrucksstarken, berührenden und sorgfältig durchdachten Interpretationen und loten dabei das gesamte klangliche Spektrum ihrer Besetzung aus.
Getreu dem Geist der Offenheit, den der Name des Ensembles vermittelt, erweitert Ensemble Astera seine Besetzung regelmäßig um Klavier oder andere Instrumente, um die Vielfalt und den Reichtum der Kammermusik mit Bläsern zu erkunden. So musizierte das Ensemble bereits gemeinsam mit den Pianistinnen Angela Hewitt und Josefa Schmidt, dem Pianisten Guillaume Bellom, dem Aviv-Quartett sowie dem Bariton Benjamin Appl.
Ein Ausdruck seiner künstlerischen Neugier ist die besondere Hinwendung zum zeitgenössischen Repertoire. Beim Carl Nielsen International Chamber Music Competition wurde Ensemble Astera zudem für die beste Interpretation der Auftragskomposition ausgezeichnet. Mit großer Leidenschaft setzt sich das Quintett für neue Musik ein und verfolgt das Ziel, innovative Werke auf die Konzertbühnen zu bringen. So spielte es Fazıl Says Quintett Alevi dedeler rakı masasında (2011) ein und ist Widmungsträger des Werks Whirls des Schweizer Komponisten Kevin Juillerat, das im Sommer 2025 uraufgeführt wurde.
Regelmäßige Konzerttätigkeit führt Ensemble Astera zu renommierten Festivals und Konzertreihen in ganz Europa, darunter Lavaux Classic, das Osterfestival Aix-en-Provence, das Trasimeno Music Festival, das Davos Festival, die Baselbieter Konzerte, das Festival Radio France, die Rencontres Musicales d'Évian und Murten Classics. Darüber hinaus ist das Quintett regelmäßig bei France Musique, den Schweizer Rundfunkanstalten SRF und RTS, Radio Classique sowie dem Dänischen Rundfunk zu hören.
Seit 2023 ist Ensemble Astera Residenz-Ensemble der Fondation Singer-Polignac in Paris. Im Rahmen des Singer-Polignac-Festivals 2026 trat das Quintett gemeinsam mit Guillaume Bellom in einem Programm für Bläserquintett und Klavier mit Werken von Mozart, Caplet und Poulenc auf.
Gemeinsam mit dem Tonmeister Michael Seberich spielte das Ensemble sein Debütalbum ein. Ermöglicht wurde die Aufnahme durch einen Arbeitsaufenthalt im Rahmen einer Residenz der St Columba's Drimnin Trust in Schottland. Das Album mit Werken von Debussy, Nielsen, Say und Barber erschien 2025 beim Schweizer Label Claves.